Die Zitronenbatterie

Die Zitronenbatterie 🍋

von Leonie Koppe

Wusstet ihr, dass ihr mit Hil­fe ein­er Zitrone Strom erzeu­gen kön­nt? Das gelingt ganz ein­fach durch die Zitro­nen­bat­terie!  
Dazu braucht man nichts weit­eres als eine Zitrone, einen Eisen­nagel, eine Münze, zwei Stücke Kabel, zwei Büroklam­mern, ein Mess­er, eine Schere und Kopfhör­er. Jet­zt fol­gen vier Schritte: 

  1. Die Zitrone wird mit leichtem Druck gerollt, dann schnei­det ihr mit dem Mess­er zwei cir­ca 2 cm tiefe Schlitze in die Frucht. 
  2. Die Kabel wer­den mit dem Büroklam­mern ver­bun­den – dafür müsst ihr den Draht am Ende der Kabel sicht­bar machen und dann jew­eils eine Büroklam­mer mit einem Ende verbinden. 
  3. In die Schlitze der Zitrone steckt ihr jet­zt jew­eils den Nagel und die Münze und befes­tigt die Büroklam­mern mit den Kabeln daran. 
  4. Anschließend nur noch die freien Kabe­len­den mit den Kopfhör­ern verbinden — und fer­tig! Kleine Licht­blicke zum Hören durch Zitro­nen für euch! 

Aber wie funk­tion­iert das? Die Zitro­nen­bat­terie macht sich dabei eine der auf­fäl­lig­sten Eigen­schaften ein­er Zitrone zunutze: Ihre Säure bzw. den sauren Saft! Dieser leit­et elek­trischen Strom. Wenn wir den Stromkreis schließen, fließen Elek­tro­nen. Dafür brauchen wir einen Plus­pol und einen Minus­pol aus ver­schiede­nen Met­al­larten. Die Zitro­nen­säure löst dabei die winzi­gen Teilchen aus der Münze (Plus­pol) und dem Nagel (Minus­pol). Nun ver­suchen sich die Elek­tro­nen entsprechend gegen­seit­ig auszu­gle­ichen. Anders gesagt: Sie wan­dern von der neg­a­tiv gelade­nen Seite zur pos­i­tiv gelade­nen Seite der Zitrone. Der Strom fließt also.  
Dabei entste­hen die Geräusche, die wir über den Kopfhör­er wahrnehmen kön­nen. Mit ein­er Zitrone kom­men ins­ge­samt nur kleine Ströme und Span­nun­gen zus­tande – aber lieber kleine zitron­ige Licht­blicke, als keine, oder?