Die Zitronenbatterie 
von Leonie Koppe
Wusstet ihr, dass ihr mit Hilfe einer Zitrone Strom erzeugen könnt? Das gelingt ganz einfach durch die Zitronenbatterie!
Dazu braucht man nichts weiteres als eine Zitrone, einen Eisennagel, eine Münze, zwei Stücke Kabel, zwei Büroklammern, ein Messer, eine Schere und Kopfhörer. Jetzt folgen vier Schritte:
- Die Zitrone wird mit leichtem Druck gerollt, dann schneidet ihr mit dem Messer zwei circa 2 cm tiefe Schlitze in die Frucht.
- Die Kabel werden mit dem Büroklammern verbunden – dafür müsst ihr den Draht am Ende der Kabel sichtbar machen und dann jeweils eine Büroklammer mit einem Ende verbinden.
- In die Schlitze der Zitrone steckt ihr jetzt jeweils den Nagel und die Münze und befestigt die Büroklammern mit den Kabeln daran.
- Anschließend nur noch die freien Kabelenden mit den Kopfhörern verbinden — und fertig! Kleine Lichtblicke zum Hören durch Zitronen für euch!
Aber wie funktioniert das? Die Zitronenbatterie macht sich dabei eine der auffälligsten Eigenschaften einer Zitrone zunutze: Ihre Säure bzw. den sauren Saft! Dieser leitet elektrischen Strom. Wenn wir den Stromkreis schließen, fließen Elektronen. Dafür brauchen wir einen Pluspol und einen Minuspol aus verschiedenen Metallarten. Die Zitronensäure löst dabei die winzigen Teilchen aus der Münze (Pluspol) und dem Nagel (Minuspol). Nun versuchen sich die Elektronen entsprechend gegenseitig auszugleichen. Anders gesagt: Sie wandern von der negativ geladenen Seite zur positiv geladenen Seite der Zitrone. Der Strom fließt also.
Dabei entstehen die Geräusche, die wir über den Kopfhörer wahrnehmen können. Mit einer Zitrone kommen insgesamt nur kleine Ströme und Spannungen zustande – aber lieber kleine zitronige Lichtblicke, als keine, oder?

