Gäst*innen

Bei unserem Doku­men­tarfilm­fes­ti­val freuen wir uns auf viele span­nende Gäst*innen, die das Pro­gramm mit ihren Ein­blick­en bere­ich­ern. Im Anschluss an jede Filmvor­führung laden unsere Moderator*innen zu anre­gen­den Diskus­sio­nen ein – gemein­sam mit den Mitwirk­enden der Filme oder Expert*innen. Dabei habt ihr die Chance, das Gese­hene zu ver­tiefen und direkt von den Protagonist*innen bzw. Produzent*innen zu erfahren, welche Her­aus­forderun­gen und Ein­drücke sie während der Drehar­beit­en erlebt haben.

Eure Fra­gen sind dabei aus­drück­lich willkom­men und machen jede Diskus­sion zu einem lebendi­gen Austausch!

 

Unsere Gäst*innen

Montag, 02.02.2026

Olga Gibelinda — Regisseurin des Films Queens of Joy

Olga Gibelin­da ist eine ukrainis­che Doku­men­tarfilm­regis­seurin und Drehbuchautorin. 

Als Mit­glied der Ukrainis­chen und der Europäis­chen Fil­makademien hat sie mehr als 20 Doku­men­tarfilme real­isiert.  Sie absolvierte Weit­er­bil­dun­gen an der Waj­da Film School und der Gdy­nia Doc­u­men­tary Film School und wurde zudem für das vom pol­nis­chen Kul­tur­min­is­teri­um geförderte Pro­gramm „Film Bridge Direc­tors“ ausgewählt. 

Neben ihrer erfol­gre­ichen Arbeit an Fernseh­pro­jek­ten wid­met sie sich auch der Entwick­lung und Förderung kom­merzieller Medienprojekte. 

Dienstag, 03.02.2026

Teresa Renn — Produzentin des Filmes Hausnummer Null

Tere­sa Renn ist Doku­men­tarfilm­regis­seurin und Produzentin.

Geboren 1977 in Tübin­gen, begann ihre Kar­riere nach dem Abitur als Assis­tenz in Regie, Pro­duk­tion und Schnitt bei ver­schiede­nen Münch­en­er Film­fir­men. 1999 nahm sie ihr Regi­es­tudi­um mit Schw­er­punkt Doku­men­tarfilm an der Fil­makademie Baden-Würt­tem­berg auf. Nach ersten Tätigkeit­en als Regie‑, Pro­duk­tions- und Cut­teras­sis­tentin gewann sie 2004 mit ihrem Diplom­film Janine F. den First Steps Award. 2005 war sie mit dem Film in der Sek­tion „Per­spek­tive Deutsches Kino“ auf der Berli­nale vertreten. Ihr Doku­men­tarfilmde­büt RAY – sTAP BACK! ent­stand 2007 für die SWR-Rei­he „Junger Doku­men­tarfilm“. Seit­dem real­isiert sie als Regis­seurin und Pro­duzentin zahlre­iche Doku­men­tarfilme sowie Video‑, Licht- und Installationsprojekte.

Tere­sa Renn lebt und arbeit­et seit 2007 in Konstanz.


Christa Schöffend & Dieter Blechert — Dornahof

Christa Schöf­fend ist Sozialpäd­a­gogin und seit 30 Jahren in der Woh­nungslosen­hil­fe der Diakonie tätig.

1995 begann sie ihre Arbeit im Auf­nah­me­haus für woh­nungslose Män­ner in Tübin­gen sowie in der städtis­chen Notüber­nach­tung, damals beim Vere­in Arche e. V. Über viele Jahre begleit­ete sie den Aus­bau und die Pro­fes­sion­al­isierung der Hil­f­sange­bote in Tübin­gen. Ein beson­der­er Schw­er­punkt lag dabei auf dem Auf­bau bedarf­s­gerechter Unter­stützungsange­bote für Frauen und Män­ner. Mit der schrit­tweisen Über­nahme der Ange­bote durch den DORNAHOF ab 2013 über­nahm sie zunehmend lei­t­ende Ver­ant­wor­tung. Seit 2019 leit­et Christa Schöf­fend den Geschäfts­bere­ich Woh­nungsnot­fall­hil­fe des DORNAHOF Tübin­gen mit einem Team von 21 Mitarbeitenden.

Dieter Blechert ist Sozialpäd­a­goge und seit über 25 Jahren in der Woh­nungslosen­hil­fe der Diakonie tätig.

Seinen beru­flichen Weg begann er 1999 beim Vere­in Arche e. V. in Mössin­gen, dem dama­li­gen Träger der Woh­nungslosen­hil­fe im Land­kreis Tübin­gen. 2001 war er am Auf­bau des ersten Haus-Cafés im Män­ner­wohn­heim beteiligt, aus dem sich die heutige Tagesstätte entwick­elte. Mit der schrit­tweisen Über­nahme der Ange­bote durch den DORNAHOF ab 2013 wurde er dessen Mitar­beit­er und begleit­ete unter anderem umfan­gre­iche Sanierungsprojekte.

stefanie brockhaus — Regisseurin des Filmes “azza”

Ste­fanie Brock­haus ist Doku­men­tarfilm­regis­seurin und Produzentin.

Sie wuchs in München auf und ent­deck­te früh ihre Lei­den­schaft für Fotografie. Ende der 1990er-Jahre zog sie nach Lon­don, wo sie Film­regie studierte und 2002 ihren Abschluss an der Uni­ver­si­ty of the Arts Lon­don machte. Ihr Diplom­film wurde mit dem Lux Award für den besten Kurz­film aus­geze­ich­net und unter anderem im MoMA in New York gezeigt. An der Hochschule für Fernse­hen und Film München (HFF) spezial­isierte sie sich anschließend auf Doku­men­tarfilm­regie. Nach ihrem ersten Doku­men­tarfilm On The Oth­er Side of Life real­isierte sie die Filme Some Things Are Hard to Talk About und The Poet­ess.

Heute arbeit­et Ste­fanie Brock­haus als freie Filmemacherin und lebt in Marseille.

loraine Blumenthal — Regisseurin des Filmes “im osten was neues”

Loraine Blu­men­thal ist Doku­men­tarfilmerin, Pro­duc­erin und Produktionsleiterin.

Geboren 1983 in Berlin, wuchs sie ab ihrem 12. Leben­s­jahr in Meck­len­burg-Vor­pom­mern auf. Sie studierte The­ater- und Medi­en­wis­senschaften in Erlan­gen-Nürn­berg sowie Doc­u­men­tary Prac­tice an der Uni­ver­si­ty of Bris­tol und ist Absol­ventin der IDFA­cad­e­my. Seit 2013 arbeit­et sie als (Archive-)Producerin und Pro­duk­tion­slei­t­erin für Reporta­gen, Doku­men­tarfilme und Dokuse­rien im öffentlich-rechtlichen Fernse­hen. Als Regis­seurin real­isierte sie u. a. Mapi Liberia, The Mayor’s Race sowie Der lange Weg der Mohren­straße.
Ihr Doku­men­tarfilm Im Osten was Neues war 2025 für den Wet­tbe­werb DOK.deutsch beim DOK.fest München nominiert.

Loraine Blu­men­thal lebt und arbeit­et in Berlin.

Trainer Eichi

Thomas Eich­städt, von allen „Eichi“ genan­nt, ist ehre­namtlich­er Fußball­train­er aus Torgelow in Mecklenburg-Vorpommern.

Nach seinem Ausstieg aus der recht­sex­tremen Szene engagiert er sich heute in der Arbeit mit geflüchteten und migrantis­chen Jugendlichen. Mit der Mannschaft FC Pio schafft er über den Fußball Räume für Begeg­nung, Zusam­men­halt und gesellschaftliche Teil­habe. Der Vere­in ist für viele sein­er Spiel­er ein Ort der Ori­en­tierung in Fra­gen von Arbeit, All­t­ag und Integration.

Eich­städts per­sön­lich­er Wan­del und sein Engage­ment ste­hen im Mit­telpunkt des Doku­men­tarfilms Im Osten was Neues.

Mittwoch, 04.02.2026

Anna Cainelli & Uschi Ophir — DJ von “Forever Fresh”

 Anna Cainel­li alias DJ Anna Cainel­li, ist selb­st DJ und hat zusam­men mit DJ Sedac­tion die Work­shops im Pro­jekt „For­ev­er Fresh“ geleit­et und den Ü70-DJs das Aufle­gen beigebracht.

Insta­gram: @cainelli.cainelli 

Uschi Ophir alias DJ Time­less, ste­ht für zeit­lose Musik und pure Neugier. 

Als Teil des DJ-Pro­jek­ts For­ev­er Fresh ent­deckt sie die Welt der elek­tro­n­is­chen Musik jen­seits von Altersklischees. 

Mit Offen­heit, Groove und Freude am Sound zeigt DJ Time­less: Musik ken­nt kein Alter. 

Doris Dörrie — Regisseurin des Filmes dieses schöne scheißleben!

Doris Dör­rie ist eine der bekan­ntesten deutschen Film­regis­seurin­nen, Autorin­nen und Professorinnen.

Sie studierte Film und Schaus­piel in den USA sowie an der Hochschule für Fernse­hen und Film München. Mit Fil­men wie Män­ner, Kirschblüten – Hana­mi und Freibad prägte sie seit den 1980er-Jahren das deutsche Kino. Neben ihrer Arbeit als Regis­seurin veröf­fentlichte sie zahlre­iche Büch­er und insze­nierte Opern an renom­mierten Häusern wie der Staat­sop­er Berlin und der Bay­erischen Staat­sop­er. Seit 1997 ist sie Pro­fes­sorin für Ange­wandte Dra­maturgie an der HFF München.

Doris Dör­rie ist Mit­glied der Deutschen Fil­makademie und der Acad­e­my of Motion Pic­ture Arts and Sciences.