Programm


Montag, 02. Februar 2026

Queens of Joy

 

In der vom Krieg erschüt­terten Ukraine entschei­den sich drei Drag-Queens, in ihrer Heimat zu bleiben und für die Frei­heit, die LGBTQ+-Com­mu­ni­ty und ihr eigenes Über­leben zu kämpfen. Der Film begleit­et sie auf ihrem muti­gen Lebensweg und zeigt, wie sie selb­st in den dunkel­sten Zeit­en ihre Iden­tität, Liebe und Hoff­nung bewahren. So entste­ht eine bewe­gende Geschichte über den Mut zur Selb­st­bes­tim­mung und die Kraft, trotz schwieriger Sit­u­a­tion weit­er für die eigene Iden­tität einzuste­hen.    

Regie: Olga Gibelin­da | Film­länge: 90 Min. | Sprache: Ukrainisch (mit deutschem Unter­ti­tel) | FSK: 12

 

Dienstag, 03. Februar 2026

Hausnummer Null

 

„Haus­num­mer Null“ ist ein Doku­men­tarfilm über Chris, der obdach­los und heroin­ab­hängig ist. Die Regis­seurin Lilith Kugler hat ihn drei Jahre lang begleit­et, um seine wirk­liche Lebenssi­t­u­a­tion zu doku­men­tieren. Der Film zeigt seinen täglichen Kampf gegen die Dro­gen­ab­hängigkeit in Berlin, die Wieder­begeg­nung mit sein­er Mut­ter und seine Suche nach ein­er Woh­nung sowie seinen Ver­such, mit Hil­fe von Nach­barn und Frei­willi­gen von den Dro­gen loszukom­men. Er macht deut­lich, wie schw­er das Leben am Rand der Gesellschaft ist.  

Regie: Lilith Kugler | Film­länge: 95 Min. | Sprache: Deutsch (mit englis­chem Unter­ti­tel) | FSK: 12

 

azza

 

Im Jahr 2018 erlaubte Sau­di-Ara­bi­en Frauen erst­mals das Aut­o­fahren. Der Film erzählt die Geschichte der Fahrlehrerin Azza, die jahre­lang unter häus­lich­er Gewalt litt, ihre Ehe been­dete und nun als Fahrlehrerin arbeit­et, um sich und ihre Kinder zu unter­stützen. Trotz großer Schwierigkeit­en find­et sie Wege, ihr Leben selb­st zu bes­tim­men, und möchte, dass ihre Töchter nicht diesel­ben Erfahrun­gen machen. Das Aut­o­fahren wird dabei ein wichtiges Sym­bol ihres Kampfes für Frei­heit, Wan­del und gesellschaftliche Teil­habe. 

Regie: Ste­fanie Brock­haus | Film­länge: 88 Min. | Sprache: Ara­bisch & Englisch (mit deutschem Unter­ti­tel) | FSK: 18 

 

Im Osten was Neues

 

„Im Osten was Neues“ erzählt die Geschichte des ehe­ma­li­gen Recht­sex­trem­is­ten Thomas „Eichi“ Eich­stätt, der nun als frei­williger Fußball­train­er arbeit­et und jun­gen Geflüchteten hil­ft, sich in die deutsche Gesellschaft zu inte­gri­eren. Der Doku­men­tarfilm zeigt ein­er­seits den neuen Lebenssinn des Train­ers und rückt gle­ichzeit­ig die Geschicht­en zweier sein­er Vere­ins­mit­glieder in den Vorder­grund. Zusam­men entste­ht eine bewe­gende Geschichte über Tol­er­anz und die Kraft, aber auch die Hür­den eines Neuan­fangs. 

Regie: Loraine Blu­men­thal | Film­länge: 82 Min. | Sprache: Deutsch (mit englis­chem Unter­ti­tel) | FSK: 12

 

Mittwoch, 04. Februar 2026

Vika!

 

Vika, eine berühmte 84-jährige DJane aus Warschau, blickt auf eine schwierige Kind­heit und viele Jahre in einem geregel­ten, den gesellschaftlichen Nor­men entsprechen­den, All­t­ag, zurück. Nach ihrer Rente beschäftigt sie sich inten­siv mit ihrer Liebe zur Musik und tritt als DJane an ver­schiede­nen Event-Loca­tions auf. Damit bricht Agniesz­ka Zwief­ka die Gren­zen zwis­chen „akzept­ablen“ und „nicht akzept­ablen“ Rollen ein­er Frau auf. Der Film erzählt von der anhal­tenden Lebens­freude im Alter und den Möglichkeit­en, die jed­er Men­sch hat, sein Leben aktiv zu gestal­ten. Er inspiri­ert auch dazu, per­sön­lichen Lei­den­schaften zu fol­gen und das Leben in sein­er ganzen Vielfalt zu genießen. 

Regie: Agniesz­ka Zwief­ka | Film­länge: 75 Min. | Sprache: Pol­nisch (mit deutschem Unter­ti­tel) | FSK: 0

Dieses schöne Scheißleben!

 

Auch Méx­i­co wird weit­er­hin von patri­ar­chalen Tra­di­tio­nen und gesellschaftlich­er Unsicher­heit geprägt. In diesem Kon­text kämpfen Frauen mit ihrer Musik um eine eigene StimmeDer Doku­men­tarfilm „Dieses schöne Scheißleben!“ begleit­et dabei die weib­liche Mari­achi-Band „Las Estrel­las de Jalis­co“ während des Día de los Muer­tos und zeigt ihren All­t­ag sowie ihre Auftritte. In ihren Liedern drück­en sie ihre Sor­gen um ein von Krim­i­nal­ität und Dro­genge­walt belastetes Land aus. Neben der kul­turell-bedeutungsvollen Musik ist „Dieses schöne Scheißleben“ vor allem ein Porträt der fem­i­nis­tis­chen Stärke und Wider­stand­skraft. 

Regie: Doris Dör­rie | Film­länge: 90 Min. | Sprache: Spanisch (mit deutschem Unter­ti­tel) | FSK: 0