Montag, 02. Februar 2026
Queens of Joy
- Einlass — 20:00 Uhr
- Begrüßung — 20:15 Uhr
- Drag Show — 20:25 Uhr
- Filmbeginn — 20:45 Uhr
- Podiumsdiskussion — 22:15 Uhr
- Schluss — 22:50 Uhr
In der vom Krieg erschütterten Ukraine entscheiden sich drei Drag-Queens, in ihrer Heimat zu bleiben und für die Freiheit, die LGBTQ+-Community und ihr eigenes Überleben zu kämpfen. Der Film begleitet sie auf ihrem mutigen Lebensweg und zeigt, wie sie selbst in den dunkelsten Zeiten ihre Identität, Liebe und Hoffnung bewahren. So entsteht eine bewegende Geschichte über den Mut zur Selbstbestimmung und die Kraft, trotz schwieriger Situation weiter für die eigene Identität einzustehen.
Regie: Olga Gibelinda | Filmlänge: 90 Min. | Sprache: Ukrainisch (mit deutschem Untertitel) | FSK: 12
Dienstag, 03. Februar 2026
Hausnummer Null
- Einlass — 14:45 Uhr
- Begrüßung — 15:00 Uhr
- Filmbeginn — 15:10 Uhr
- Podiumsdiskussion — 16:45 Uhr
- Schluss — 17:15 Uhr
„Hausnummer Null“ ist ein Dokumentarfilm über Chris, der obdachlos und heroinabhängig ist. Die Regisseurin Lilith Kugler hat ihn drei Jahre lang begleitet, um seine wirkliche Lebenssituation zu dokumentieren. Der Film zeigt seinen täglichen Kampf gegen die Drogenabhängigkeit in Berlin, die Wiederbegegnung mit seiner Mutter und seine Suche nach einer Wohnung sowie seinen Versuch, mit Hilfe von Nachbarn und Freiwilligen von den Drogen loszukommen. Er macht deutlich, wie schwer das Leben am Rand der Gesellschaft ist.
Regie: Lilith Kugler | Filmlänge: 95 Min. | Sprache: Deutsch (mit englischem Untertitel) | FSK: 12
azza
- Einlass — 17:30 Uhr
- Begrüßung — 17:45 Uhr
- Filmbeginn — 17:55 Uhr
- Podiumsdiskussion — 19:30 Uhr
- Schluss — 20:00 Uhr
Im Jahr 2018 erlaubte Saudi-Arabien Frauen erstmals das Autofahren. Der Film erzählt die Geschichte der Fahrlehrerin Azza, die jahrelang unter häuslicher Gewalt litt, ihre Ehe beendete und nun als Fahrlehrerin arbeitet, um sich und ihre Kinder zu unterstützen. Trotz großer Schwierigkeiten findet sie Wege, ihr Leben selbst zu bestimmen, und möchte, dass ihre Töchter nicht dieselben Erfahrungen machen. Das Autofahren wird dabei ein wichtiges Symbol ihres Kampfes für Freiheit, Wandel und gesellschaftliche Teilhabe.
Regie: Stefanie Brockhaus | Filmlänge: 88 Min. | Sprache: Arabisch & Englisch (mit deutschem Untertitel) | FSK: 18
Im Osten was Neues
- Einlass — 20:15 Uhr
- Begrüßung — 20:30 Uhr
- Filmbeginn — 20:40 Uhr
- Podiumsdiskussion — 22:00 Uhr
- Schluss — 22:30 Uhr
„Im Osten was Neues“ erzählt die Geschichte des ehemaligen Rechtsextremisten Thomas „Eichi“ Eichstätt, der nun als freiwilliger Fußballtrainer arbeitet und jungen Geflüchteten hilft, sich in die deutsche Gesellschaft zu integrieren. Der Dokumentarfilm zeigt einerseits den neuen Lebenssinn des Trainers und rückt gleichzeitig die Geschichten zweier seiner Vereinsmitglieder in den Vordergrund. Zusammen entsteht eine bewegende Geschichte über Toleranz und die Kraft, aber auch die Hürden eines Neuanfangs.
Regie: Loraine Blumenthal | Filmlänge: 82 Min. | Sprache: Deutsch (mit englischem Untertitel) | FSK: 12
Mittwoch, 04. Februar 2026
Vika!
- Einlass — 13:00 Uhr
- Begrüßung — 13:15 Uhr
- Filmbeginn — 13:25 Uhr
- Podiumsdiskussion — 14:40 Uhr
- Schluss — 15:00 Uhr
Vika, eine berühmte 84-jährige DJane aus Warschau, blickt auf eine schwierige Kindheit und viele Jahre in einem geregelten, den gesellschaftlichen Normen entsprechenden, Alltag, zurück. Nach ihrer Rente beschäftigt sie sich intensiv mit ihrer Liebe zur Musik und tritt als DJane an verschiedenen Event-Locations auf. Damit bricht Agnieszka Zwiefka die Grenzen zwischen „akzeptablen“ und „nicht akzeptablen“ Rollen einer Frau auf. Der Film erzählt von der anhaltenden Lebensfreude im Alter und den Möglichkeiten, die jeder Mensch hat, sein Leben aktiv zu gestalten. Er inspiriert auch dazu, persönlichen Leidenschaften zu folgen und das Leben in seiner ganzen Vielfalt zu genießen.
Regie: Agnieszka Zwiefka | Filmlänge: 75 Min. | Sprache: Polnisch (mit deutschem Untertitel) | FSK: 0
Dieses schöne Scheißleben!
- Einlass — 15:15 Uhr
- Begrüßung — 15:30 Uhr
- Filmbeginn — 15:45 Uhr
- Podiumsdiskussion — 17:15 Uhr
- Schluss — 18:00 Uhr
Auch México wird weiterhin von patriarchalen Traditionen und gesellschaftlicher Unsicherheit geprägt. In diesem Kontext kämpfen Frauen mit ihrer Musik um eine eigene Stimme. Der Dokumentarfilm „Dieses schöne Scheißleben!“ begleitet dabei die weibliche Mariachi-Band „Las Estrellas de Jalisco“ während des Día de los Muertos und zeigt ihren Alltag sowie ihre Auftritte. In ihren Liedern drücken sie ihre Sorgen um ein von Kriminalität und Drogengewalt belastetes Land aus. Neben der kulturell-bedeutungsvollen Musik ist „Dieses schöne Scheißleben“ vor allem ein Porträt der feministischen Stärke und Widerstandskraft.
Regie: Doris Dörrie | Filmlänge: 90 Min. | Sprache: Spanisch (mit deutschem Untertitel) | FSK: 0

